Monochrom

Weiß um Weiß um Weiß hinzu,
bis nichts mehr bleibt als vordem monchromes
Nichtsmehrnun. Ein Penner singt und du
denkst immer noch an dein verlornes
Frühermal. Fortverdünnt hast dus
ins wandweiß blasse Leer. Streichst dich
aus: Es deckt nicht mehr.
Stimmst ein, singst selbst. Ein Hund schaut her.
Du, am Boden, er wie Du.
Fast wasserreiner Film,
wie Glas. Weißklare Milch.
Niemand schaut zu.

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